Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften

  • Le dénominateur commun des contributions réunies ici est une certaine vision des processus évolutifs repérables dans les variétés du français en Afrique. Une telle manière d'observer et, dans la mesure du possible, d'expliquer les changements linguistiques survenus dans cette partie immense de la francophonie provient des recherches d'Ambroise Queffélec, maître à penser de nombreux auteurs du présent ouvrage. Les contributions sont dédiées en hommage à cet ami, collègue ou directeur de thèse, décédé en 2013. Elles reprennent et développent les grands thèmes de ses recherches : contacts entre le français et les langues africaines, formation de parlers mixtes, effets de l'arrière-plan socioculturel sur l'évolution linguistique.

  • La communication est d'une relevance incontournable dans chaque société. Et dans les sociétés « traditionnelles » africaines, la palabre est non seulement une forme originale de communication mais aussi et surtout une institution, un processus discursif et interactif porteur promoteur de vie. Elle régit la vie en société, règle les différends et demeure un instrument restaurateur d'harmonie, de paix et d'équilibre entre les différents pôles de la société. De ce fait, elle reste d'actualité et est un lieu riche d'analyse, d'interprétation et de compréhension du mode communicationnel de l'Afrique « traditionnelle ». Dans cette approche théorique de la communication et de l'éthique discursive du contexte africain «traditionnel», il sied de montrer que le dialogue palabrique est un processus d'intercompréhension et un comportement social basé sur les principes discursifs d'argumentation, de responsabilité, d'intercompréhension, de respect des normes communicationnelles de justice, d'égalité, de vérité, de sincérité et de liberté, etc. Dans ce sens, le dialogue palabrique est aussi un carrefour où les valeurs communicationnelles chrétiennes telles que la participation, la solidarité, la subsidiarité, la paix, la justice, le pardon, le respect de l'autre et de la parole, la tolérance, le sens de l'écoute, etc. - valeurs interactives essentielles pour toute forme de communication aussi bien dans la tradition africaine, dans la société moderne que dans l'Église - rencontrent la culture africaine.

  • Cette recherche théorico-empirique désarticule le corps et l'étudie dans ses dimensions anthropologique, anatomophysiologique, neuroscientifique, scénique. Le jeu est dans la comédie sociale et le comédien le transporte sur la scène. Les rôles dépendent de la structure de la société, de la place de l'acteur et de son individualité. Ils évoluent selon des facteurs extérieurs et intérieurs à l'humain. Certains acteurs s'approprient plus facilement leur rôle que d'autres, épousent gestuelle et discours de chaque classe, abandonnent un costume pour en revêtir un autre. Le théâtre est le domaine qui érige ce jeu des rôles en profession. Dès lors, l'interrogation sur la latitude du comédien à jouer requiert une contextualisation et appelle la question de l'inné et de l'acquis. L'humain joue-t-il d'emblée ou apprend-il à jouer ? Dans quelle mesure le corps est-il un instrument expressif théâtral et social?

  • Le sujet du livre est le processus de la lecture du manuscrit médiéval enluminé. L'objectif principal est d'analyser, en détail, les fonctions possibles de l'illustration ainsi que les différentes formes de la relation que celle-ci entretient avec le texte. Au terme de cette analyse il sera possible de déterminer de quelle façon l'image peut influer sur la réception de l'oeuvre littéraire par le lecteur. L'objet de recherche central est l'exemplaire du Roman de la Rose de Guillaume de Lorris et de Jean de Meun conservé à la Bibliothèque des Princes Czartoryski à Cracovie, sous la cote Czart. 2920, contenant de nombreuses miniatures originales qui en font un objet d'analyse particulièrement intéressant.

  • Das Dritte Reich gehrt zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte. Eine wesentliche Funktion bei der Umsetzung nationalsozialistischer Rechtsvorstellungen und der Durchdringung des Strafrechts mit der NS-Ideologie nahm das Reichsjustizministerium ein. Doch welche Aufgaben und Funktionen bei der Steuerung der Strafjustiz im Zeitraum von 1933-1945 übernahm das Ministerium konkret? Waren die Einflussnahmen von Erfolg gekrnt? Die Publikation analysiert die seitens des Reichsjustizministeriums vorgenommen Methoden zur Lenkung der Strafjustiz anhand von bisher weitgehend unbeachteten Quellen, um dadurch das Wirken des Reichsjustizministeriums in der Zeit von 1933-1945 zu ergründen. Sie leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zu der nach wie vor unvollständigen juristischen Aufarbeitung.

  • Die fünfzehnte Folge des Jahrbuchs wird eingeleitet mit einer Darstellung von Gina Weinkauff und Bernd Dolle-Weinkauff zu den Ursprüngen und zum Stellenwert des Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann in der Geschichte des Bilderbuchs. Ebenfalls dem 19. Jahrhundert verpflichtet ist der Beitrag von Sebastian Schmideler über das Bild des Komponisten Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), wie es die Jugendliteratur des Biedermeier und der Kaiserzeit entwirft. Mit der Rezeption der Märchen aus Tausendundeine Nacht setzt sich Nazli Hodaie unter interkultureller Perspektive kritisch auseinander, während Sabine Bertholds Untersuchung zum Thema Werbung und Warenästhetik in der Kinder- und Jugendliteratur exemplarisch von den 20er Jahren bis in die Gegenwart führt. In einem weiteren Beitrag leuchtet Klaus Maiwald die Chancen und die Probleme des Lesens und der Lesefrderung unter den Bedingungen der Medienkonkurrenz aus und die indische Forscherin Suchismita Banerjee skizziert die Lage der Kinder- und Jugendliteraturproduktion und des Verlagswesens in ihrem Land.

  • Die Außenwirtschaftspolitik Brasiliens wird oft als ambivalent charakterisiert, so dass eine Erklärung der Ursachen interessant und notwendig erscheint. Anhand eines akteursorientierten Ansatzes errtert die Autorin, welchen Einfluss endogene materielle Interessen und gesellschaftliche Ideen auf die Herausbildung der Regierungsposition Brasiliens in multilateralen Handelsbeziehungen haben. Am Beispiel der Doha-Entwicklungsrunde und der Gesamt-Amerikanischen Freihandelszone werden die unabhängigen Variablen einzeln und im Verhältnis zueinander untersucht. Die Analyse liefert starke Indizien dafür, dass sowohl Interessen als auch Ideen von der Regierung aufgegriffen werden, was ihren gleichberechtigten Einfluss auf die Verhandlungsposition wahrscheinlich macht.

  • Entsprechende Motivation der Beteiligten beschleunigt Prozesse. Dies gilt in besonderem Maße für die aktuelle Bildungsreform. Mit der Planung, Entwicklung und Struktur von Studiengängen beschäftigten Kommissionen, Dekanaten und Hochschulleitungen wird hier eine Planungs- und Artikulationshilfe angeboten: Auf Basis der Untersuchung konkreter Lehrinhalte der Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin wird anhand eines kooperativen Curriculums für Diversity-Kompetenz exemplarisch gezeigt, wie der Weg zu einer erfolgreichen Studienreform aussehen kann. Lehrenden und Lernenden, TrainerInnen, ReferentInnen und WeiterbildungsinteressentInnen wird ein Überblick über Diversity Managemant als Lehr- und Lerninhalt, über Konzepte für integrative Mediationsausbildung, die Vermittlung von mediativer und interkultureller Kompetenz erstellt.

  • Nicht filialisierte Einzelhandelsunternehmen geraten zunehmend unter Druck und verlieren Marktanteile gegenüber den Filialisten. Seit Jahrzehnten erfolgt deshalb der Zusammenschluss in Handelskooperationen, um im Wettbewerb bestehen zu knnen. Doch auch der kooperative Einzelhandel hat zunehmend Schwierigkeiten, sich gegenüber der übermächtigen Konkurrenz zu behaupten. Diese Untersuchung analysiert auf Basis der Neuen Institutionenkonomik, ob Kooperationen in einem veränderten Umfeld die richtige Strategie darstellen oder inwiefern sie sich verändern müssen. Das Buch bietet konkrete Gestaltungsempfehlungen für das Management in den Zentralen der Kooperationen sowie für ihre Mitglieder.

  • Dieser Band will die religionspädagogisch relevanten Erkenntnisse aus Deutschland und der Türkei für die Lehrpraxis zugänglich machen und somit zur Entwicklung einer zeitgemäßen Gesamtdisziplin «Religionspädagogik» in der vielseitig pluralen Gesellschaft beitragen. Durch die Analyse der Gedanken der Pioniere der islamischen Religionspädagogik (8.-14. Jahrhundert) wird die Rolle der kulturellen und sozialen Gegebenheiten bei Formung der Erziehungs- und Bildungsvorstellungen in der Vergangenheit erneut sichtbar. Auch heute spielen die Lebensbedingungen der Menschen, die von der vielseitigen Pluralität, Globalisierung und Mechanisierung geprägt sind, und ihre lebensphilosophischen Orientierungen sowie Interpretationen in den Werten wie Freiheit, Mündigkeit und Verantwortung bei der Definition der religisen Erziehungs- und Bildungsziele eine Rolle. Diesem Sammelband ist es weitgehend gelungen, das Zusammenwirken von Glaubensüberzeugung und Pädagogik sowie Lebens- und Denkwelt des Individuums und der Gesellschaft bei der Entwicklung der Religionspädagogik zu verdeutlichen.

  • Die Welt der Verbraucher hat in den letzten Jahren infolge der Kommerzialisierung des Internets einen grundsätzlichen Wandel erfahren und mit ihr der Verbraucher selbst. Obgleich das Internet den Binnenmarkt für Verbraucher entscheidend ffnet, indem es einen umfassenden Überblick über das auf dem gemeinsamen Markt angebotene Waren- und Dienstleistungsspektrum erlaubt, stagniert der grenzüberschreitende Internethandel in der EU auf niedrigem Niveau. Nach Ansicht der Europäischen Kommission ist es daher an der Zeit, «die wichtigsten EU-Verbraucherschutzvorschriften zu überarbeiten, um diese an die Herausforderungen einer sich rasch wandelnden digitalen Welt anzupassen». Vor diesem Hintergrund befasst sich der Verfasser mit der Fragestellung, wie der europäische Rechtsrahmen geschaffen sein sollte, damit das Potential des Internets für den Aufbau eines B2C-Binnenmarktes zur Entfaltung kommt.

  • Die Verstrickungen der Archäologie in das vlkisch-nationale Gedankengut gehren zu den wichtigen Themen des Faches in seiner Auseinandersetzung mit dem eigenen Erbe. Dies gilt umso mehr, als über die archäologischen Inhalte eine Ideologie vermittelt wurde, die in letzter Konsequenz mit zu den Verbrechen des «Dritten Reiches» führte. Mit diesem Werk wird erstmals der Versuch unternommen, auch das Weiterleben der im Dritten Reich entwickelten und durch archäologische Bilder vermittelten Inhalte bis in die Gegenwart hinein zu verfolgen. Dieses hoch problematische Erbe, das offensichtlich in den unterschiedlichsten Bereichen ein unentdecktes Eigenleben führt, wird hier von Fachwissenschaftlern und Publizisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus beleuchtet und analysiert. Das inhaltliche Spektrum reicht von der Bearbeitung unterschiedlicher Alltagsmedien (Filme, Comics, Sachbücher, Internetseiten etc.) über die sogenannte Reenactment-Szene bis hin zu musealen Inszenierungen der Vergangenheit. Die Herausgeber interessierte vor allem die Frage der Instrumentalisierung von Vergangenheit als Bestandteil der Suche nach Identität und die sich daraus ergebenden langfristigen und aktuellen Folgen. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass Archäologie keinesfalls eine Spielwiese für einige wenige Interessierte ist, sondern eine hohe gesellschaftliche Bedeutung besitzt. Sie läuft auch in der Gegenwart noch immer Gefahr, nur zu leicht als ideologisches Instrument benutzt zu werden.

  • Der Ausdruck Kulturbolschewismus erlebt zwischen 1929 und 1933 eine einmalige Konjunktur. Von der Preußischen Volksschullehrerinnen-Zeitung bis Rosenbergs Weltkampf, vom Aufruf der Sauerlandschützen bis zur päpstlichen Enzyklika, vom Wahlflugblatt bis zur Regierungserklärung bezeichnet er eine dringend abzuwehrende Bedrohung von Kultur, Sitte, Familie und Nation. Durch ein Kennwort verbunden entsteht aus Phänomenen von der Kleinschreibung bis zur Komintern ein einheitlicher Gegner, in dessen Bekämpfung heterogene politische Kräfte eine minimale Verständigungsbasis finden. Die Arbeit folgt den Spuren des Ausdrucks quer durch seine Epoche und registriert dabei Zusammenhänge, die nicht von bestehenden institutionellen Feldern oder sozialen Formationen garantiert werden, sondern diese durchdringen.

  • Die Zielsetzung der Arbeit besteht in der Entwicklung eines neuen Notwehrparagraphen, der die bislang nicht normierten Fallgruppen sozialethischer Notwehreinschränkungen gesetzlich regelt. Im ersten Teil der Arbeit befasst sich der Autor mit der Notwendigkeit einer solchen Gesetzesänderung. Nach einer Auseinandersetzung mit den Grundgedanken der Notwehr und den verschiedenen Begründungsansätzen sozialethischer Notwehreinschränkungen untersucht er den Gebotenheitsbegriff des § 32 I StGB, der allgemein als gesetzlicher Anknüpfungspunkt zur Begrenzung des Notwehrrechts herangezogen wird. Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass diese Anknüpfung einen Verstoß gegen Art. 103 Abs. 2 GG darstellt. Der Autor formuliert im Anschluss Kriterien, anhand derer die Reichweite und Grenzen sozialethischer Notwehreinschränkungen festgemacht und gesetzlich geregelt werden sollen. Auf Basis dieser Kriterien werden im zweiten Teil der Arbeit die einzelnen Fallgruppen sozialethischer Notwehreinschränkungen kritisch untersucht. Abschließend entwickelt der Verfasser einen alternativen Gesetzesvorschlag zum aktuellen Notwehrparagraphen.

  • Skandale begleiten die Literatur zwar seit ihren Anfängen, doch erst in der Moderne gehren sie zu ihren immer wiederkehrenden Begleiterscheinungen. Im Skandal treten Normkonflikte zutage, an denen die Wirkung von Literatur ablesbar wird. Mit den historisch neuen Modellen der goethezeitlichen Autonomieästhetik und der modernen Avantgarde haben sich Erscheinungsbild, Tragweite und Bedeutung von Skandalen verändert. Der Skandal kann Teil eines Kunstwerks, in extremen Fällen sogar selbst zum Kunstwerk werden. Dieser Sammelband diskutiert eine breite Palette von Skandalen bis in die jüngste Gegenwart hinein: von Johann Wolfgang Goethes Leiden des jungen Werthers über Frank Wedekinds Lulu-Dramen und Arthur Schnitzlers Reigen zu Maxim Billers Esra und Charlotte Roches Feuchtgebiete. Innerliterarische, religise, juristische, pornographische und politische Skandale bilden verschiedene Typen von Literaturskandalen.

  • This volume presents recent international research results of Old Testament studies and related fields. The topics of the individual contributions vary widely and are concerned with exegetic and literary questions, historical and religious problems, as well as central questions of Theology of the Old Testament. In den Beiträgen dieses Bandes werden neueste Forschungsergebnisse dargelegt, die weltweit mit der wissenschaftlichen Arbeit am Alten Testament sowie in den mit ihm in Verbindung stehenden Wissenschaftsgebieten erzielt wurden. Die Themen der einzelnen Aufsätze sind breit gefächert; sie betreffen sowohl exegetische und literarische Fragen als auch historische und religionsgeschichtliche Probleme sowie zentrale Fragen der Theologie des Alten Testaments.

  • This study sends the reader on an exciting journey into social and political life in Africa. It gives space to the voices of Tanzanian villagers, rural associations, branches of political parties and local government officers and their views of socio-economic and political change during the 1990s. This authentic picture is combined with a thorough sociological and political economy analysis showing the dynamics in the relations between state components and social forces in the context of neo-liberal globalization. The book is not only attractive as a country case study. It contains a deep analysis of the paradigmatic shift of African political systems from post-colonial rule to governance in response to neo-liberalism and provides new insights in processes of political transformation.

  • Die Vertrauensforschung, noch vor 10 Jahren eine Art Stiefkind wissenschaftlicher Schwerpunktsetzungen, boomt. Neue Erkenntnisse sind gewonnen, neue Themenfelder erschlossen, im gesellschaftlichen Diskurs sind Vertrauensphänomene bzw. Vertrauenskrisen in aller Munde. Dieser Band versucht, die inzwischen hohe Vielfalt der vorliegenden Forschungsergebnisse zu bündeln und den State of the Art' in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zu resümieren. Aktuelle theoretische Strmungen, wissenschaftliche Fragestellungen und empirische Ergebnisse werden von renommierten Wissenschaftler/innen interdisziplinär beleuchtet. Die behandelten Thematiken orientieren sich hierbei an zentralen Lebensbereichen und -phasen, dementsprechend liegt der Fokus auf den Aspekten «Vertrauen im Lebenslauf», «Vertrauen und soziale Systeme» sowie «Vertrauen im Kontext von Prävention und Intervention».

  • This book illuminates the rich and creative uses of biographical and life history approaches in studying adult and lifelong learning, in diverse ways and settings, across many European countries. It draws on the work of internationally known scholars - under the auspices of the European Society for Research on the Education of Adults (ESREA) - and encompasses learning in the workplace, in families, communities, schools, colleges and universities, as well as in the professions, and in managing processes of migration and building new social movements. The reader will discover, in these pages, a compelling chronicle of the interplay of learning across people's lives - formal, informal and intimate - and how to make sense of this, using interdisciplinary perspectives. The book will speak to researchers - new and experienced - and educators and other professionals wanting to extend their understanding of learners and learning as well as the potential of this `family' of research methods.

  • This textbook integrates mathematical index theory and its application in official price statistics. It tries to bridge theory and practice, due to the apparent divergence between mathematicians with ever more sophisticated and complex models and practitioners with problems that are more and more difficult to understand without broad knowledge and some experience. The text offers an introduction into axiomatic, microeconomic and stochastic reasoning as regards index numbers, with moderately difficult mathematics. It also summarizes many ongoing discussions concerning methodological merits and demerits of specific indices, such as consumer price-, producer price-, unit value- and chain indices, in official price statistics. The book is comprehensive and presents a readable overview of a great number of topics in modern price index theory and their application in inflation measurement, deflation of aggregates in National Accounts, sampling and quality adjustment in price collection and other important though controversial issues.

  • Welche Wissenstypen sind in einem Wissensspektrum zu unterscheiden und damit auch begrifflich zu erfassen? Wie sieht das Zusammenspiel solcher Typen aus? Diese Fragen werden aus dem praktischen Bedürfnis nach angemessener Vermittlung gespeist und nicht allein aus Gründen begrifflicher Unterscheidung. Die terminologische Gegenüberstellung etwa von individuellem und kollektivem oder von deklarativem und prozeduralem Wissen wirft Fragen auf, die bei der verallgemeinernden Rede von «Wissen» leicht aus dem Blick geraten. Hierzu gehrt etwa die Notwendigkeit, die wechselseitige Beziehung zwischen «Wissen» und «Knnen» zu klären. Der Band versammelt Beiträge zum 6. Kolloquium «Transferwissenschaften», die sich aus unterschiedlichen Perspektiven den Problemen nähern, die die Komplexität von Wissen für eine Transferwissenschaft aufwirft.

  • In dieser Arbeit gilt es, mittels Textanalyse die Methode Leimer-Gieseking zu beschreiben. Dies ist nicht losgelst zu betrachten vom Leben und Wirken Karl Leimers und Walter Giesekings als Klavierpädagogen. Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass die Methode Leimer-Gieseking heute noch aktuelle Aspekte in sich birgt wie Natürlicher Vortrag, Reflexion oder Relaxation. Eine Diskussion der Leimer'schen und Gieseking'schen Fingersatzgestaltung führt zu neuen Dimensionen im Rahmen der psycho-physiologischen Klavierspieltechnik, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Friedrich Adolf Steinhausen ihren Ausgang genommen hat.

  • Thomas von Kempen (1379/80-1471), der den allergrßten Teil seines langen Lebens in klsterlicher Abgeschiedenheit zubrachte auf der Suche nach Seelenfrieden «im Winkel mit einem Buch», wie sein Wahlspruch lautete hat durch sein Werk Von der Nachfolge Christi nicht nur literarischen Weltruhm erlangt, sondern zugleich die wohl erbittertste, nunmehr vier Jahrhunderte andauernde Urheberkontroverse der Wissenschaftsgeschichte ausgelst. Doch verdienen auch seine zahlreichen anderen Schriften, die im Schatten dieses Gelehrtenstreits bislang allzusehr vernachlässigt worden sind, endlich gebührende Aufmerksamkeit. Das vom Thomas-Archiv Kempen und dem Münsteraner Devotio-moderna-Projekt im Oktober 2002 veranstaltete Kolloquium, dessen Beiträge in diesem Band vorgelegt werden, sollte zu einer Bestandsaufnahme der Wirkungsgeschichte des Thomas von Kempen und der Thomas-Forschung am Beginn des 21. Jahrhunderts anregen.

  • Dieser Sammelband besteht zum Teil aus den Referaten der Sprachinselsektion der 1. Internationalen Tagung der IGDD, die im März 2003 in Marburg an der Lahn stattgefunden hat. Die anderen Beiträge wurden von Forschern aus verschiedenen Sprachinselregionen der Welt beigesteuert. Im Zentrum der Aufsätze stehen soziolinguistische, dialektologische und kontaktlinguistische Entwicklungen, die in deutschen Sprachinseln der Welt am Anfang des 21. Jahrhunderts stattfinden. This collection of papers contains contributions to the language island section of the First International Conference of the International Society for German Dialectology (IGDD), which took place in Marburg an der Lahn, Germany in March 2003. In addition, further contributions are included on research done in language island regions of the world. The focus of the essays is the socio-linguistic, dialectological and contact-linguistic survey of the development of German language islands across the world as registered at the beginning of the 21st century.

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